Echte Praxisbeispiele aus Industrie, Gewerbe und Projektgeschäft
Echte Projekte • Echte Erfahrungen • Echte Ergebnisse

Praxis schlägt Theorie.

Einblicke in reale Projekte aus Industrie, Gewerbe, Energie- und Infrastrukturtechnik.

Industrie • Produktion • Logistik • Photovoltaik • Beleuchtung • Infrastruktur

Von der Analyse über die Planung bis zur Umsetzung. Bilder, Eindrücke und Projektbeispiele aus über 35 Jahren Praxis.

Projekt & Erstgespräch anfragen

LED-Modernisierung

LED-Lösungen für Industrie, Gewerbe und anspruchsvolle Bestandsumgebungen

Von einzelnen Hallenbereichen bis zu umfangreichen Modernisierungen mit mehreren hundert oder über 1.000 Lichtpunkten: Entscheidend ist nicht nur die Leuchte, sondern das Zusammenspiel aus Lichtqualität, Energieeffizienz, intelligenter Steuerung, Wartungszugänglichkeit und Betriebssicherheit.

Story-Block aus der Praxis · Lichtplanung Industrie

Fertigwarenlager einer Papierfabrik

Mehr Licht, deutlich weniger Anschlussleistung und bis zu 77 % Energieeinsparung durch professionelle Lichtplanung, Variantenvergleich und intelligente Steuerung.

Die Aufgabenstellung

Der Kunde wollte keine pauschale 1:1-Sanierung. Ziel war eine belastbare Entscheidungsgrundlage: Mit möglichst geringem Eigeninvest nach Förderung sollte der optimale Mix aus Beleuchtungsqualität, Energieeinsparung und Investitionskosten gefunden werden.

Ausgangssituation vor Ort

Bestandsanlage
208
NAV-Leuchten
Installierte Leistung
58,24 kW
Anschlussleistung Altanlage
Vor-Ort-Messung
160–180 Lux
gemessene Beleuchtungsstärke
Planungsziel
mehr Licht
bei deutlich weniger Energieverbrauch

Warum Planung statt einfachem Austausch?

Eine neue LED-Leuchte allein beantwortet noch nicht die entscheidende Frage: Welche Lösung ist technisch sinnvoll, wirtschaftlich tragfähig und förderfähig? Deshalb wurden mehrere Varianten betrachtet – mit unterschiedlichen Leuchtenleistungen, Anschlusswerten, Beleuchtungsstärken und Einsparpotenzialen.

Die untersuchten Varianten

Variante A

Maximale Lichtreserve

Alle 208 Lichtpunkte werden mit leistungsstarken LED-Leuchten ausgestattet. Diese Lösung liefert die höchsten Beleuchtungsstärken und große Reserven, verursacht aber auch die höchste Investition.

Technik: 208 × 150 W LED
Ø Beleuchtungsstärke: ca. 370 Lux
Anschlussleistung: 31,20 kW
Energieeinsparung: ca. 46 %
Variante B

Wirtschaftliche LED-Lösung

Alle vorhandenen Lichtpunkte werden durch effiziente LED-Leuchten geringerer Leistung ersetzt. Das Lichtniveau ist für ein Fertigwarenlager sehr gut, die Anschlussleistung sinkt deutlich.

Technik: 208 × 110 W LED
Ø Beleuchtungsstärke: ca. 280 Lux
Anschlussleistung: 22,88 kW
Energieeinsparung: ca. 61 %
Variante C · Empfehlung

Optimierter Mix

Unterschiedliche Leuchtenleistungen werden gezielt kombiniert. Höhere Leistung wird nur dort eingesetzt, wo sie tatsächlich benötigt wird. Dadurch entsteht die beste Balance aus Lichtqualität, Investition und Betriebskosten.

Technik: 195 × 110 W + 13 × 150 W LED
Ø Beleuchtungsstärke: ca. 280 Lux
Installierte LED-Leistung: 23,40 kW
Mit intelligenter Steuerung: bis 77 % Einsparung

Vergleich auf einen Blick

Zustand / Variante Ø Beleuchtungsstärke Leistung / Energiebedarf Einordnung
Bestand NAV 160–180 Lux gemessen 58,24 kW hoher Energieeinsatz, niedriges Lichtniveau
Variante A ca. 370 Lux 31,20 kW maximale Lichtreserve
Variante B ca. 280 Lux 22,88 kW wirtschaftliche LED-Lösung
Variante C ca. 280 Lux 23,40 kW optimierter Mix
Variante C + Steuerung ca. 280 Lux rechnerisch ca. 13,40 kW bis 77 % Energieeinsparung

Ergebnis der Planung

Vorher
160–180 Lux
gemessene Beleuchtungsstärke
Nach Planung
≈ 280 Lux
empfohlene Lösung
LED-Anlage
23,40 kW
installierte Leistung
Mit intelligenter Steuerung
13,40 kW
rechnerischer Energiebedarf

Die vorhandene NAV-Beleuchtungsanlage erreichte trotz 58,24 kW Anschlussleistung nur 160 bis 180 Lux. Die empfohlene LED-Variante erhöht das Beleuchtungsniveau auf rund 280 Lux und reduziert die installierte Leistung auf 23,40 kW.

Durch die zusätzliche Implementierung einer intelligenten Lichtsteuerung mit Präsenzmeldern, DALI-Regelung und nutzungsabhängiger Schaltung ergibt sich rechnerisch ein durchschnittlicher Energiebedarf von nur noch rund 13,40 kW. Das entspricht einer möglichen Energieeinsparung von bis zu 77 % gegenüber der Bestandsanlage.

Fazit aus der Praxis

Dieses Beispiel zeigt: Die wirtschaftlichste Lösung ist nicht automatisch die stärkste oder teuerste Variante. Erst durch professionelle Lichtplanung wird sichtbar, welche Kombination aus Lichtqualität, Investition, Förderung, Energieverbrauch und Betriebskosten wirklich sinnvoll ist.

58,24 kW → 23,40 kW → rechnerisch ca. 13,40 kW bei gleichzeitig deutlich verbessertem Beleuchtungsniveau.

Gute Lichtplanung bedeutet nicht mehr Technik – sondern die richtige Technik am richtigen Ort.

Analyse & Lichtplanung anfragen

PV & Energieprojekte

PV-Projekte im Gewerbe- und Industriebereich bis 1 MWp+

PV-Projekte auf Gewerbe- und Industrieflächen erfordern deutlich mehr als reine Modulbelegung. Dachzustand, Statik, Brandschutz, Kabelführung, DC-/AC-Planung, Netzanschluss, Speicherintegration und Ladeinfrastruktur müssen frühzeitig zusammen gedacht werden.

Anonymisiertes Praxisbeispiel · Industrie-PV

Von der Dachanalyse bis zur technischen Auslegung

Viele sehen später nur die fertige Photovoltaikanlage. Der Projekterfolg entsteht jedoch deutlich früher: bei Analyse, Belegung, Stringplanung, Wechselrichterauslegung, Montageplanung und statischer Betrachtung.

Schritt 01

Ausgangssituation

Die Grundlage jeder wirtschaftlichen PV-Anlage ist eine präzise Analyse der vorhandenen Dachflächen.
Erfasst werden Teilflächen, Dachaufbauten, technische Rahmenbedingungen und die grundsätzliche Eignung für eine industrielle PV-Nutzung.

Ausgangssituation
Schritt 02

Digitale 3D-Planung

Die geplanten Modulfelder werden digital sichtbar und technisch nachvollziehbar dargestellt.
So lassen sich Dachflächen, Gebäudegeometrie, Belegungsbereiche und spätere Umsetzungsschritte bereits frühzeitig bewerten.

Digitale 3D-Planung
Schritt 03

Modulbelegung

Auf Grundlage der Bestandsdaten wird die optimale Belegung der verfügbaren Dachflächen entwickelt.
Die Module werden so angeordnet, dass Ertrag, Wartungsfreundlichkeit, Dachaufbauten und nutzbare Fläche sinnvoll miteinander verbunden werden.

Modulbelegung
Schritt 04

Stringplanung & Verschaltung

Die Modulfelder werden elektrisch zu sinnvollen Strings zusammengefasst.
Dabei werden Dachbereiche, Ausrichtungen, Spannungslagen und technische Vorgaben berücksichtigt, um eine saubere elektrische Struktur zu schaffen.

Stringplanung
Schritt 05

Wechselrichterauslegung

Die optimale Auswahl und Dimensionierung der Wechselrichter ist entscheidend für Ertrag und Betriebssicherheit.
Generatorfelder, Strings, Spannungsbereiche, Leistungsreserven und das DC/AC-Verhältnis werden technisch aufeinander abgestimmt.

Wechselrichterauslegung
Schritt 06

Montageplanung

Die Montageplanung übersetzt die technische Belegung in eine umsetzbare Ausführung.
Unterkonstruktion, Montagefelder, Dachbereiche und praktische Montageschritte werden so vorbereitet, dass die spätere Umsetzung strukturiert erfolgen kann.

Montageplanung
Schritt 07

Statik & Ballastierung

Die statische Betrachtung ist ein zentraler Bestandteil jeder seriösen Industrie-PV-Planung.
Windlast, Schneelast, Ballastierung, Lastverteilung und Dachreserven müssen zur geplanten Anlage und zur Gebäudesituation passen.

Ballastierung
Schritt 08

Lastparameter

Neben der Modulbelegung müssen auch Systemgewicht und Flächenbelastung nachvollziehbar bewertet werden.
Die Prüfung der Lastparameter unterstützt die technische Bewertung der Dachflächen und schafft Transparenz für weitere Entscheidungen.

Lastparameter
Schritt 09

AC/DC-Technik

Die technische Abstimmung zwischen Gleichstrom- und Wechselstromseite beeinflusst Effizienz und Betriebssicherheit.
Wechselrichtertechnik, Verschaltung, Leitungsführung und Wirkungsgradbetrachtung werden in der Gesamtplanung zusammengeführt.

AC/DC-Technik
Die Darstellungen sind anonymisiert und zeigen beispielhaft die technische Projektlogik eines Industrie-PV-Projekts. Kundennamen, Standortangaben und projektspezifische Informationen werden nicht veröffentlicht.

Industrie-PV beginnt nicht mit Modulen, sondern mit belastbarer Planung.

Ob Industriedach, Eigenverbrauch, Speicheroption oder spätere Erweiterung: Eine saubere technische Grundlage entscheidet über Wirtschaftlichkeit, Betriebssicherheit und Umsetzbarkeit.

Analyse & Erstgespräch anfragen

Planung & Lichtberechnung

3D-Simulation, Falschfarben und technisch belastbare Lichtplanung

Eine belastbare Lichtplanung zeigt bereits vor der Umsetzung, was später im Betrieb funktionieren muss: 3D-Simulationen, Falschfarbendarstellungen, Lux-Verteilungen, Gleichmäßigkeit, Blendungsbewertung und wirtschaftliche Variantenvergleiche.

Industrieumgebungen & Bestandssituationen

Technische Infrastruktur unter realen Bedingungen

Gewachsene Industrieanlagen, technische Infrastruktur, Produktionsumfelder, Bestandsbereiche und reale Projektbedingungen: Die folgenden Eindrücke zeigen typische Situationen aus Industrie, Gewerbe und technischen Bestandsumgebungen — genau dort, wo technische Bewertung, Planung und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen entscheidend sind.

Aus Gründen des Datenschutzes, kundenspezifischer Sicherheitsanforderungen sowie betrieblicher Vorgaben wurden einzelne Inhalte, Bereiche, Firmenkennzeichnungen und Anlagendetails bewusst anonymisiert oder reduziert dargestellt. Die gezeigten Beispiele stammen aus realen Projektumgebungen aus Industrie, Gewerbe und technischem Bestand.

Projektanalyse & technische Bewertung

Praxisorientierte Lösungen statt Standardkonzepte.

TH-IL Consulting unterstützt Industrie, Gewerbe, Kommunen und KMU bei der technischen Bewertung, Projektvorbereitung und wirtschaftlich sinnvollen Umsetzung — von LED-Modernisierung und Lichtplanung über PV, Speicher und Ladeinfrastruktur bis zu komplexen Bestandssituationen und gewachsenen Industrieumgebungen.

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